Veröffentlicht: 06.07.2026 · Team Motohill · Aktualisiert: 24.10.2026

Kurz gesagt: Für Garten, Obstwiese und Grundstücke bis etwa einen Hektar, die nur einige Male pro Saison bearbeitet werden, reicht ein Einachsschlepper mit Benzinmotor völlig aus. Er ist leichter, günstiger in der Anschaffung, leiser und springt an kühlen Morgen leichter an. Ein Diesel lohnt sich, wenn die Maschine oft und lange läuft: regelmäßiges Pflügen, schwere Bodenfräse, Transport mit Anhänger auf größeren Flächen. Der Dieselmotor liefert viel Drehmoment bei niedriger Drehzahl und verbraucht weniger Kraftstoff pro Arbeitsstunde, ist aber schwerer, lauter und teurer in der Anschaffung.

Benzin oder Diesel: die wichtigsten Unterschiede in der Tabelle

MerkmalBenzinmotorDieselmotor
Anschaffunggünstigerteurer
Gewicht der Maschinegeringer, auf kleinen Flächen wendigerhöher, bessere Traktion beim Pflügen
Drehmoment bei niedriger Drehzahlgeringerhöher, der Motor geht unter Last nicht so leicht in die Knie
Verbrauch pro Arbeitsstundehöherniedriger
Lärm und Vibrationengeringerstärker
Start bei Frostleichterschwieriger, passendes Öl und kurzes Warmlaufen nötig
Ideal fürGarten, Obstwiese, Kleingarten, saisonale ArbeitenHof, Pflügen, Transport, tägliche Arbeit

Benzinmotor: für wen geeignet?

Benzinmotoren sind die häufigste Wahl für Hausgärten und kleinere Grundstücke. In unserem Sortiment haben die Benzin-Einachsschlepper von WEIMA 3,5 bis 16 PS und die von RURIS 7 bis 18 PS, sodass sich die Leistung gut an die Fläche anpassen lässt.

Vorteile:

  • niedrigerer Anschaffungspreis,
  • geringeres Gewicht und bessere Wendigkeit zwischen Beeten und Bäumen,
  • leiserer Lauf und weniger Vibrationen an den Händen,
  • leichterer Start bei Kälte,
  • einfachere und günstigere Wartung.

Nachteile:

  • höherer Verbrauch bei langen Einsätzen,
  • weniger Drehmoment bei niedriger Drehzahl,
  • schnellerer Verschleiß bei täglichem, stundenlangem Einsatz.

Wenn Sie eine Maschine für Garten, Obstwiese oder ein Grundstück bis etwa einen Hektar und saisonale Arbeiten suchen, ist ein Einachsschlepper mit Benzinmotor eine vernünftige Wahl.

Dieselmotor: für wen geeignet?

Dieselmotoren stecken in Maschinen für schwerere und längere Einsätze. Im Sortiment finden Sie unter anderem den WEIMA WM1100BE-6 mit Motor WM186FBE (9 PS), die RURIS Diesel-Einachsschlepper 651KSD (6 PS) und 1001KSD (10 PS) sowie den Jansen MGT-600D mit Kama KM186FE (8,6 PS).

Vorteile:

  • hohes Drehmoment schon bei niedriger Drehzahl, also bessere Zugkraft,
  • geringerer Verbrauch pro Arbeitsstunde,
  • verträgt lange Arbeit unter Last besser,
  • arbeitet ruhig und gleichmäßig beim Pflügen, beim Transport und mit schweren Anbaugeräten.

Nachteile:

  • höherer Anschaffungspreis,
  • schwerere Maschine,
  • lauterer Lauf und mehr Vibrationen,
  • schwierigerer Start bei starkem Frost.

Für größere Höfe, regelmäßiges Pflügen und den täglichen Einsatz lohnt sich ein Blick auf den Einachsschlepper mit Dieselmotor.

Warum hat der Diesel weniger PS? Modelle aus dem Sortiment im Vergleich

Viele wundern sich, dass ein Diesel-Einachsschlepper weniger PS angibt als ein ähnliches Benzinmodell. Die PS-Zahl beschreibt die Leistung bei hoher Drehzahl. Der Diesel entwickelt seine Kraft früher, bei niedriger Drehzahl, deshalb muss man ihn beim Pflügen oder mit Anhänger nicht hochdrehen. Am besten sieht man das an Modellpaaren mit gleichem Rahmen und Getriebe:

ModellKraftstoff und MotorLeistungArbeitsbreiteGänge
WEIMA WM1100FE-6 ClassicBenzin, WM188FE, 389 cm³, Elektrostarter13 PS800–1350 mm4+2, Zapfwelle
WEIMA WM1100BE-6 ClassicDiesel, WM186FBE, 418 cm³, Elektrostarter9 PS800–1650 mm4+2, Zapfwelle
RURIS 913ACCBenzin, 390 cm³13 PS750–1100 mm2+1
RURIS 1001KSDDiesel, 408 cm³10 PS750–1250 mm2+1
Jansen MGT-600EBenzin15 PSBodenfräse ca. 750 mm3+3, Zapfwelle
Jansen MGT-600DDiesel, Kama KM186FE, Elektrostarter8,6 PSBodenfräse ca. 750 mm3+3, Zapfwelle

Beispiele: WEIMA WM1100FE-6 mit 13 PS und WEIMA WM1100BE-6 Diesel mit 9 PS. Achten Sie beim Vergleich also nicht nur auf die PS, sondern auch auf Kraftstoff, Gewicht und den vorgesehenen Einsatz der Maschine.

Benzin oder Diesel: wie entscheiden?

Beantworten Sie vier Fragen:

  • Wie groß ist die Fläche? Für Garten und Grundstück genügt Benzin; auf großen Flächen ist der Diesel im Vorteil.
  • Wie oft arbeiten Sie? Gelegentlich: Benzin. Täglich mehrere Stunden: Diesel.
  • Welche Arbeiten planen Sie? Lockern, Häufeln, Mähen: Benzin. Pflügen schwerer Böden, Transport, schwere Anbaugeräte: Diesel.
  • Wie sieht Ihr Budget aus? Benzin ist in der Anschaffung günstiger; Diesel spart Kraftstoff, wenn die Maschine viele Stunden läuft.

Motor einzeln kaufen: Austausch oder Reparatur

Ist der alte Motor verschlissen, muss nicht immer eine ganze neue Maschine her. In der Rubrik Benzinmotoren finden Sie unter anderem WEIMA WM170F (212 cm³, 7 PS), WM190F (16 PS) und WM192F (460 cm³, 18 PS). In der Rubrik Dieselmotoren gibt es WEIMA WM178F (296 cm³, 6 PS), WM186FBE (418 cm³, 9 PS), WM188FBE (456 cm³, 12 PS) und WM192FAE (498 cm³, 14 PS). Prüfen Sie vor dem Kauf Durchmesser und Art der Welle (zum Beispiel 19,05 mm, 20 mm, 25 mm oder Keilwelle), die Befestigung und ob die Leistung zum Getriebe Ihrer Maschine passt. Ein Umbau von Benzin auf Diesel im selben Rahmen erfordert meist Anpassungen, am einfachsten ist ein Motor desselben Typs.

Vor dem ersten Start

Viele Einachsschlepper aus unserem Sortiment, darunter WEIMA, Loncin und Jansen, werden ohne Motor- und Getriebeöl geliefert, das steht im Produktnamen. Füllen Sie vor dem ersten Start Öl in Motor und Getriebe und prüfen Sie den Füllstand. Jansen-Maschinen kommen in einer Kiste, teilweise zerlegt, die Montage erfolgt in Eigenregie. Verwenden Sie im Winter beim Diesel die vom Hersteller empfohlene Ölviskosität und lassen Sie den Motor kurz im Leerlauf laufen, bevor Sie ihn belasten.

Häufige Fragen

Ist ein Diesel-Einachsschlepper besser als ein Benziner?
Nicht immer. Der Diesel verträgt lange, schwere Arbeit besser und verbraucht weniger pro Stunde, ist aber schwerer und teurer. Für Garten und Grundstück ist Benzin bequemer.

Welcher Motor passt für den Gemüsegarten am Haus?
Für einen typischen Hausgarten reicht ein Benzin-Einachsschlepper mit etwa 7 PS, zum Beispiel mit WEIMA WM170F. Stärkere Modelle helfen bei schwerem Boden und breiteren Anbaugeräten.

Springt ein Diesel im Winter schlecht an?
Bei starkem Frost ist der Start schwieriger als beim Benziner. Es helfen das richtige Öl, eine gute Batterie für den Elektrostarter und die Lagerung in Garage oder Schuppen.

Warum hat ein Diesel weniger PS als ein ähnliches Benzinmodell?
PS beschreiben die Leistung bei hoher Drehzahl. Der Diesel bringt viel Kraft bei niedriger Drehzahl, deshalb ist zum Beispiel der WEIMA WM1100BE-6 mit 9 PS für ähnliche Arbeiten gedacht wie der Benziner WM1100FE-6 mit 13 PS.

Wird die Maschine mit Öl befüllt geliefert?
In der Regel nicht. Modelle mit dem Hinweis „ohne Motor- und Getriebeöl“ müssen vor dem ersten Start laut Anleitung mit Öl befüllt werden.

Fazit

Für Garten und kleinere Grundstücke passt ein leichter, günstigerer und leiserer Benzinmotor besser. Für intensive Arbeit auf größeren Flächen lohnt sich der Diesel. Alle Modelle finden Sie unter Einachsschlepper, mehr zu Leistung, Getriebe und Anbaugeräten im Ratgeber Einachsschlepper richtig wählen. Für Verbraucher gelten 24 Monate gesetzliche Gewährleistung. Die Lieferung in andere EU-Länder ist möglich, Kosten und Termin bestätigen wir mit der Bestellung. Telefonische Beratung unter +48 780 140 444 erfolgt auf Polnisch, Ukrainisch und Russisch.